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Anbindung an den Datico® LIFE HUB

OCULUS

Oculus & Datico®
Sehfelddiagnostik als durchgängiger digitaler Prozess

Mit der Integration von Oculus erweitert Datico® seine Plattform um einen weiteren zentralen Baustein der klinischen Diagnostik. Die Sehfeldmessung, die in neurologischen und ophthalmologischen Kontexten eine wichtige Rolle spielt, wird dabei nicht nur angebunden, sondern in einen durchgängigen digitalen Workflow überführt.

Im Zentrum steht nicht die einzelne Messung, sondern die Frage, wie aus fragmentierten Einzelbefunden ein konsistenter, weiterverarbeitbarer Gesamtbefund entsteht – eingebettet in bestehende klinische Prozesse.


Wenn Diagnostik auf fragmentierte Systeme trifft

Sehfeldmessungen liefern in der Praxis selten ein einzelnes Ergebnis. Stattdessen entstehen mehrere Einzelberichte innerhalb eines Untersuchungskontexts, die jeweils unterschiedliche Aspekte der visuellen Funktion abbilden.

Diese Berichte liegen typischerweise in separaten Dokumenten vor, werden in unterschiedlichen Systemen erzeugt und müssen anschließend manuell zusammengeführt werden. Genau an dieser Stelle entstehen Medienbrüche, zusätzlicher Aufwand und Inkonsistenzen in der Dokumentation.

Die eigentliche diagnostische Qualität bleibt dabei oft hinter den Möglichkeiten zurück, weil der Zusammenhang der Daten nicht systematisch genutzt wird.


Integration über Twinfield und GDT – eingebettet in den klinischen Workflow

Die technische Integration folgt einem etablierten klinischen Ablauf. Patientendaten und Fallinformationen werden über das GDT-Protokoll an die Twinfield-Software übergeben, die als zentrale Umgebung für die Oculus-Diagnostik dient.

Dort erfolgt die Durchführung der Sehfeldmessung. Die entstehenden Ergebnisse werden nicht als einzelner Befund erzeugt, sondern als mehrere Berichte innerhalb des Systems bereitgestellt.

Diese Berichte werden anschließend von Datico® übernommen und in den Datico® LIFE HUB integriert. Entscheidend ist dabei, dass die Daten nicht nur gespeichert, sondern strukturiert weiterverarbeitet werden.


Vom Einzelbericht zum konsistenten Gesamtbefund

Der eigentliche Mehrwert der Integration entsteht in der Zusammenführung der Daten. Die einzelnen PDF-Berichte der Sehfeldmessung werden automatisch zu einem Gesamtdokument konsolidiert und um zusätzliche Inhalte ergänzt.

Über Datico® Smart Forms wird eine strukturierte Zusammenfassung erzeugt, in der Befunde bewertet, kommentiert und in einen klinischen Kontext eingeordnet werden können. So entsteht aus mehreren isolierten Reports ein einheitlicher, nachvollziehbarer Gesamtbefund.

Dieser Gesamtbericht wird anschließend wieder in das KIS-/KISS-System zurückgeführt und dort eindeutig einem Fall zugeordnet. Die Diagnostik wird damit nahtlos Teil der bestehenden Dokumentation.


Diagnostik wird Teil einer integrierten Datenlogik

Mit der Anbindung von Oculus verändert sich die Rolle der Sehfelddiagnostik im System. Sie ist nicht länger ein separater Prozess mit nachgelagerter Dokumentation, sondern Teil einer durchgängigen Datenlogik.

Befunde entstehen strukturiert, werden konsolidiert und stehen unmittelbar im richtigen Kontext für weitere Nutzung zur Verfügung. Gerade in neurologischen und rehabilitativen Settings, in denen Verlauf und Vergleich entscheidend sind, schafft diese Integration eine deutlich bessere Grundlage für Bewertung und Therapieplanung.


Fazit

Die Integration von Oculus zeigt, wie sich spezialisierte Diagnostiksysteme in eine durchgängige digitale Prozesskette einbinden lassen.

Durch die Kombination aus GDT-basierter Übergabe, strukturierter Befundintegration und automatischer Konsolidierung entsteht ein Workflow, der nicht nur effizienter ist, sondern auch die Qualität der Dokumentation und Auswertung verbessert.

Damit wird ein weiterer Schritt in Richtung einer integrierten, datenbasierten klinischen Versorgung sichtbar.

Fragen zu Anbindung von OCULUS

Die Integration folgt dem bestehenden Workflow. Patientendaten und Fallinformationen werden über das GDT-Protokoll aus dem KIS-/KISS-System an die Twinfield-Software übergeben. Dort wird die Sehfeldmessung durchgeführt. Die entstehenden Berichte werden anschließend automatisiert in den Datico® LIFE HUB übernommen, weiterverarbeitet und als konsolidierter Gesamtbefund wieder an das klinische System zurückgegeben.

Die Sehfeldmessung erzeugt typischerweise mehrere Einzelberichte, meist in Form von PDF-Dateien. Diese werden vollständig übernommen, im Datico® LIFE HUB zusammengeführt und als ein konsistenter Gesamtbericht strukturiert abgelegt. Es geht also nicht um einzelne Messwerte, sondern um die Integration kompletter diagnostischer Reports.

Die einzelnen PDF-Berichte werden automatisch zu einem Gesamtdokument zusammengeführt. Zusätzlich wird über Datico® Smart Forms eine strukturierte Zusammenfassung ergänzt, in der zentrale Befunde bewertet und kontextualisiert werden. Dadurch entsteht ein einheitlicher, klinisch nutzbarer Gesamtbefund statt mehrerer isolierter Dokumente.

Ja. Ein zentraler Vorteil der Integration ist die Möglichkeit, die übernommenen Befunde zu erweitern. Über strukturierte Eingabemasken können zusätzliche Informationen, Bewertungen oder Kommentare ergänzt werden, bevor der finale Bericht zurück in das KIS-/KISS-System übertragen wird.

Die Rückübertragung erfolgt strukturiert über die bestehende Fall- bzw. Orderlogik. Der konsolidierte Gesamtbericht wird eindeutig einem Patienten und einer Untersuchung zugeordnet und im KIS-/KISS-System als Teil der regulären Dokumentation abgelegt.

In klassischen Setups bleiben die einzelnen Berichte oft fragmentiert und müssen manuell zusammengeführt werden. Mit Datico® entsteht der Gesamtbefund automatisch und strukturiert innerhalb eines Systems. Das reduziert manuellen Aufwand und verbessert gleichzeitig die Konsistenz und Nachvollziehbarkeit der Diagnostik.

In klassischen Setups bleiben die einzelnen Berichte oft fragmentiert und müssen manuell zusammengeführt werden. Mit Datico® entsteht der Gesamtbefund automatisch und strukturiert innerhalb eines Systems. Das reduziert manuellen Aufwand und verbessert gleichzeitig die Konsistenz und Nachvollziehbarkeit der Diagnostik.

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