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Datico Integration: zebris - Professionelle Ganganalyse & Biomechanik

Anbindung an den Datico® LIFE HUB

zebris

Integrierte Ganganalyse neu gedacht

zebris FDM-T jetzt mit Datico® LIFE HUB kompatibel 

In der neurologischen Rehabilitation, im Leistungssport oder auch in der Forschung entstehen heute hochpräzise Bewegungsdaten – oft in beeindruckender Detailtiefe. Und dennoch bleibt ihr Potenzial in vielen Fällen ungenutzt. Der Grund ist selten die Messtechnik selbst, sondern die fehlende Integration: Daten entstehen in spezialisierten Systemen, werden dort ausgewertet – und bleiben isoliert.

Genau an diesem Punkt setzt die Integration der Systeme der zebris Medical GmbH in den Datico® LIFE HUB an. Sie verbindet nicht nur Messsysteme mit bestehenden IT-Strukturen, sondern schafft eine neue Ebene der Datennutzung: eine zentrale Plattform, in der Bewegungsdaten erstmals kontextualisiert, kombiniert und über den gesamten Therapieverlauf hinweg nutzbar werden.

Im Neurologisches Rehabilitationszentrum Rosenhügel wurde dieses Prinzip bereits erfolgreich umgesetzt – mit einem klaren Ziel: Ganganalyse nicht nur messen, sondern ganzheitlich verstehen und in den therapeutischen Kontext einbetten.



Technologie im Einsatz:
Instrumentierte Laufbandanalyse mit zebris und h/p/cosmos

zebris gehört zu den führenden Anbietern im Bereich biomechanischer Messsysteme und ist insbesondere für hochauflösende Druckverteilungsmessungen bekannt. Mit dem FDM-T System kommt eine spezialisierte Lösung für die dynamische Ganganalyse zum Einsatz.

In Kombination mit Laufbandsystemen der h/p/cosmos sports & medical GmbH entsteht ein vollständig instrumentiertes Laufband: Die Druckmessplatten von zebris sind direkt in das Laufband integriert, während die Analyse und Auswertung über die zebris-Software erfolgt.

Das Ergebnis sind kontinuierliche, objektive Messdaten zur Gangdynamik – von Druckverteilungen über Schrittparameter bis hin zu Symmetrien und Belastungsmustern. Eine ideale Grundlage für evidenzbasierte Therapieentscheidungen.



Was sich durch die Integration wirklich verändert

Mit der Anbindung an den Datico® LIFE HUB endet die Nutzung der Daten nicht mehr in der Herstellersoftware.

Die Messdaten aus der zebris Ganganalyse werden nicht nur übertragen, sondern als strukturierte, diskrete Werte im Datico® LIFE HUB verfügbar gemacht. Dadurch entstehen völlig neue Möglichkeiten:

  • Die Daten können mit anderen diagnostischen Ergebnissen kombiniert werden
  • Sie werden über den gesamten Therapieverlauf hinweg vergleichbar
  • Sie können mit Patientenfeedback oder Trainingsdaten verknüpft werden

Der entscheidende Unterschied liegt damit nicht im Datentransfer – sondern in der jetzt möglichen kombinierten und übergreifenden Datennutzung.



Die technische Integration im Überblick

Die Integration erfolgt schlank und standardisiert über den Datico® LIFE HUB:

  1. Order Entry
    Übergabe von Patienten- und Falldaten aus dem KIS über den Datico® LIFE HUB an das zebris-System.

  2. Durchführung der Ganganalyse
    Durchführung der Messung und Auswertung auf dem instrumentierten Laufband (zebris FDM-T + h/p/cosmos).

  3. Rückübertragung und Aufbereitung der Ergebnisse
    Automatisierte Übernahme der Berichte und der übergebenen Messergebnisse in den Datico® LIFE HUB. Hier können die Berichte nochmals ergänzt werden (z.B. Deckblatt, Zusammenfassung) oder in neue individuelle Reports – in Kombination mit anderen Messergebnissen, Feedback der Patienten etc. – übertragen werden.

  4. Integration in KIS und ePA
    Der so entstehende Report wird anschließend als vollständige Dokumentation und ohne Medienbruch an das KIS, die elektronische Patientenakte oder andere Systeme übergeben.


Eine Plattform statt vieler Schnittstellen

Für Hersteller wie zebris bedeutet die Anbindung an den Datico® LIFE HUB gleich mehrere entscheidende strategische Vorteile.

Statt individueller Integrationen zu einzelnen Zielsystemen erfolgt eine einmalige Anbindung an eine Plattform, die bereits alle relevanten Schnittstellenstandards unterstützt – darunter HL7, FHIR, DICOM und GDT.

Darüber hinaus ermöglicht der Datico® Device Connector die flexible Erweiterung in Richtung weiterer Systeme, Datenbanken und Anwendungsfälle.

Gleichzeitig entsteht eine zweite, oft noch entscheidendere Ebene:
Die eigenen Messdaten können erstmals mit anderen Datenquellen kombiniert werden – etwa mit:

  • weiteren medizinischen Diagnosesystemen
  • Wearables und Vitaldaten
  • appbasierten Patienten- oder Athletenbefragungen (Datico® Smart Forms)


Damit wird aus einem spezialisierten Messsystem ein integraler Bestandteil eines übergreifenden Datenökosystems.



Fazit
Von der Messung zur datengetriebenen Therapie

Die Integration des zebris FDM-T in den Datico® LIFE HUB zeigt exemplarisch, wie aus präziser Messtechnik ein echter Mehrwert entsteht: nicht durch isolierte Analyse, sondern durch die intelligente Verknüpfung von Daten.

Sie schafft die Grundlage für ein ganzheitliches Therapiemonitoring – und für neue Formen der Bewertung, Steuerung und Optimierung von Therapieprozessen.

FAQ | Häufig gestellte Fragen

Integration von zebris im Datico® LIFE HUB

Wie erfolgt die Integration der zebris-Systeme in die klinische IT-Landschaft?

Die Integration basiert auf standardisierten medizinischen Schnittstellen (GDT, HL7), die von zebris bereits unterstützt werden, und ermöglicht dadurch eine vollständig automatisierte Anbindung an den Datico® LIFE HUB.

Im praktischen Betrieb bedeutet dies, dass Patienten- und Falldaten strukturiert aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) an die zebris-Software übergeben werden (Order Entry). Nach Durchführung der Ganganalyse werden die entstehenden Reports, wie auch spezifische Messdaten und Analyseergebnisse automatisiert in den Datico® LIFE HUB zurückgeführt.

Durch diese durchgängige Integration entsteht ein medienbruchfreier Datenfluss, der manuelle Eingaben überflüssig macht und eine konsistente, fehlerarme Datenbasis sicherstellt.

Nach der Integration werden die Messdaten nicht nur zwischen Systemen übertragen, sondern als strukturierte, diskrete Werte im Datico® LIFE HUB gespeichert und verfügbar gemacht.

Dadurch können sie erstmals systemübergreifend genutzt werden. Sie lassen sich mit weiteren diagnostischen Daten, Therapieverläufen oder Ergebnissen anderer Systeme kombinieren und in einen übergeordneten Kontext stellen.

Zusätzlich ermöglicht der Datico® LIFE HUB die Integration weiterer Datenquellen, die in klassischen Systemarchitekturen nicht vorgesehen sind – insbesondere appbasierte Patienten- oder Athletenbefragungen (über Datico® Smart Forms und die Datico® LIFE APP) sowie Daten aus Wearables (über Datico® Wearable Connect).

Auf diese Weise entstehen vollkommen neue standardisierte und auch automatisierte Analysemöglichkeiten – wie beispielsweise ein longitudinales Gesamtbild, das eine deutlich tiefere Analyse von Therapieentwicklungen und -erfolgen ermöglicht.

Für Einrichtungen entsteht zunächst ein unmittelbarer operativer Vorteil: Die vollständige Dokumentation der Ganganalyse erfolgt automatisiert im KIS sowie in der elektronischen Patientenakte. Manuelle Übertragungen entfallen, Prozesse werden beschleunigt und Fehlerquellen reduziert.

Darüber hinaus bietet der Datico® LIFE HUB eine zusätzliche, systemübergreifende Ebene die vollkommen neue übergreifende Analysemöglichkeiten bietet. Hier können Therapieverläufe, Prozessketten und Behandlungserfolge unabhängig vom KIS strukturiert abgebildet und analysiert werden.

Gerade in der neurologischen Rehabilitation, im Leistungssport oder in der Forschung entsteht dadurch ein deutlich verbesserter Überblick über Entwicklungen, Fortschritte und Therapieeffekte.

Der Datico® LIFE HUB führt Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammen – von biomechanischen Messsystemen wie zebris über weitere diagnostische Systeme bis hin zu patientenberichteten Informationen.

Durch die Anbindung an den Datico® LIFE HUB wird die zebris-Software unmittelbar kompatibel mit allen relevanten Schnittstellenstandards im Gesundheitswesen, darunter HL7, FHIR, DICOM und GDT.

Das bedeutet konkret: Eine einmalige Integration ermöglicht den Zugang zu einer Vielzahl potenzieller Zielsysteme, ohne dass individuelle Schnittstellenprojekte erforderlich sind. Dies reduziert Integrationsaufwände erheblich und steigert gleichzeitig die Marktfähigkeit der Lösung.

Zusätzlich entsteht durch die Möglichkeit der Datenkombination ein erweiterter funktionaler Nutzen: Die eigenen Messdaten können mit anderen Datenquellen verknüpft und in neue Anwendungsszenarien eingebettet werden – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um integrierte, datengetriebene Lösungen.

Der Datico® LIFE HUB führt Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammen – von biomechanischen Messsystemen wie zebris über weitere diagnostische Systeme bis hin zu patientenberichteten Informationen.

Durch diese Aggregation entsteht ein umfassendes, longitudinales Patienten- oder Athletenprofil. Entwicklungen können über Zeiträume hinweg nachvollzogen, Therapieeffekte objektiv bewertet und Maßnahmen gezielt angepasst werden.

Im Unterschied zu klassischen Systemlandschaften entsteht damit eine echte Datenplattform, die nicht nur dokumentiert, sondern aktiv zur Steuerung und Optimierung von Therapieprozessen beiträgt.

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